Magdeburg: Fahrzeugführer flüchtet vor Polizeikontrolle

Am Sonntag, 24.04.2022, gegen 00:15 Uhr, beabsichtigten Beamte des Polizeireviers Magdeburg einen VW Passat im Bereich des Ambrosiusplatzes einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Das Fahrzeug missachtete jedoch die Anhaltezeichen und flüchtete mit bis zum 140 km/h durch den Stadtteil Sudenburg. Während der Flucht kollidierte das Fahrzeug zudem mit einem parkenden Transporter und einem Straßenschild. Trotz dessen setzte der Fahrzeugführer seine rücksichtslose Fahrt, auch entgegengesetzt von Einbahnstraßen, fort. Das Fahrzeug hielt schließlich im Bereich der Hesekielstraße. Der Fahrzeugführer flüchtete daraufhin in ein Wohnhaus. In einer Wohnung konnte der 39-jährige Fahrzeugführer letztendlich, vermeintlich schlafend im Bett, angetroffen werden.

Der Grund für die ablehnende Haltung gegenüber einer Polizeikontrolle könnte sich darin begründen, dass der 39-Jährige unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs konnte zudem ein Kennzeichen aufgefunden werden, welches vor wenigen Tagen am Neustädter Bahnhof vom einem Fahrzeug entwendet wurde.

Bei dem 39-jährigen Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen. Dieser muss sich nun in mehreren Ermittlungsverfahren, u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verantworten und hat voraussichtlich die Chance auf den Erwerb eines Führerscheins bis auf Weiteres verwirkt.

Quelle: Polizeirevier Magdeburg
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