Brand in Asylunterkunft

Magdeburg – Aus unbekannter Ursache brach in einem Bewohnerzimmer eines Asylbewerberwohnheims ein Brand aus.

Durch die Brandmeldeanlage (BMA) wurde der Brandausbruch unverzögert der Feuerwehr gemeldet und die Bewohner sowie der anwesende Sicherheitsdienst gewarnt. Bei Eintreffen des Löschzuges Süd der Berufsfeuerwehr Magdeburg brannte ein Zimmer bereits vollständig. Flammen schlugen aus den Fenstern, dichter Rauch drang aus dem gesamten Dach, den Fluren und den Türen.

„Alle zwölf Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Darunter waren drei Kinder und eine schwangere Frau.“, Armin Hilgers – Einsatzleiter

Der zuerst eingetroffene Löschzug alarmierte sofort Kräfte nach, suchte das Gebäude mit zwei Trupps unter Atemschutz nach Personen ab und begann mit der Brandbekämpfung. Die Suche und Brandbekämpfung wurde durch Kräfte des dann eintreffenden Löschzuges der Feuerwache Nord unterstützt. Es wurden keine Personen im Gebäude gefunden. Die Freiwilligen Feuerwehren Südost und Beyendorf Sohlen bauten die Wasserversorgung über lange Wegestrecken von der Schilfbreite aus auf.

Ein Notarzt sichtete die Bewohner und die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Niemand war verletzt. Da das Gebäude durch den Brandrauch nicht mehr bewohnbar war, brachte die Feuerwehr die Bewohner nach Absprache mit dem Sozialamt in eine Ersatzunterkunft. Den Transport übernahmen Kleinbusse der Freiwilligen Feuerwehren Diesdorf, Olvenstedt und Rothensee.

Eingesetzt waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Südost, Beyendorf/ Sohlen, Rothensee, Olvenstedt und Diesdorf, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei. Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte vor Ort.

Der Brandschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.

Im Einsatz:
– Feuerwache Nord
– Feuerwache Süd
– FF Südost
– FF Beyendorf-Sohlen
– FF Rothensee
– FF Olvenstedt
– FF Diesdorf
– Rettungsdienst
– Kriseninterventionsdienst
– Polizei
– Stadtwerke

Quelle: Feuerwehr Magdeburg


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