Feuerwehr und Rettungsdienst proben Ernstfall

Meseberg – Eine großangelegte Übung fand am Samstagvormittag im Landkreis Börde statt.

In der Ortslage Meseberg wurde ein schwerer Busunfall simuliert. Bei dem Szenario war ein Schulbus mit 25 Schülern verunfallt. Indessenfolge verunfallten mehrere Pkw und ein Lkw. Dabei riss dessen Führerhaus ab und begrub den Fahrer unter sich. Über 150 Einsatzkräfte mussten eingeklemmte Personen aus ihren Fahrzeugen befreien und die 30 Verletzten, der Großteil davon die Kinder aus dem Bus, medizinisch versorgen.

Simuliert wurde zudem die Einlieferung in umliegende Krankenhäuser. Im Realfall wären die Verletzten in die Krankenhäuser in Haldensleben, Olvenstedt, Burg und Helmstedt eingeliefert worden. In diesem Fall hatte der Fachdienst Logistik des Landkreises Börde Zelte auf dem örtlichen Sportplatz aufgebaut. Laut Einsatzleiter Matthias Wolff war das primäre Ziel der Übung das Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren und Rettungsdienste miteinander zu üben. Im Nachgang soll der Übungsablauf besprochen werden. Auftretende Defizite würden dann im Rahmen der Ausbildung nochmals geübt und gefestigt.

Beobachter verschiedenster Hilfsorganisationen und Behörden begleiteten den Einsatz. Für die Großübung musste der Ort mehrere Stunden komplett abgesperrt werden.

Im Einsatz:
– FF Meseberg
– FF Samswegen
– FF Groß Ammensleben
– FF Jersleben
– FF Wolmirstedt
– SEG Rettungsdienst


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