Polizeibeamter bei Flucht schwerverletzt

Harsleben: Polizeihubschrauber verfolgt flüchtigen Einbrecher

Harsleben – Im Baustellenbereich der neuen Ortsumgehungsstraße für Harsleben versuchten zwei Männer im Alter von 27 und 39 Jahren einen Container gewaltsam zu öffnen.

Diese Tat wurde der Polizei gegen 12.15 Uhr bekannt. Die eingesetzten Beamten begaben sich zum Tatort und konnten die Männer dort feststellen. Bevor sie jedoch angesprochen wurden flüchtete der 39-Jährige, aus Rieder stammende Mann, zu Fuß in Richtung Harsleben Gartenanlage Molkenmühlenweg.

Der 27-Jährige stieg in einem am Tatort abgestellten Jeep mit Doppelachsanhänger und versuchte damit zu flüchten. Der 51-jährige Polizeibeamte, Fahrer des Funkstreifenwagens versuchte die Fahrt des Fluchtfahrzeuges zu unterbinden, indem er den Fahrweg versperrte. Ein 23-jähriger Polizeibeamter und eine 22-jährige Polizeibeamtin versuchten, zu Fuß, an das Fahrzeug zu gelangen, um den Fahrer an der Weiterfahrt zu hindern.

Das Fahrzeug stoppte kurz und die Beamten gelangten in die Nähe des Fahrzeuges. Kurz darauf versuchte der Jeep seine Fahrt fortzusetzen. auf Grund der matschigen Untergründe kam es zu einer Berührung zwischen Polizeifahrzeug und Fluchtwagen. Dabei wurde der 23-jährige Polizeibeamte des Polizeirevieres Harz schwer verletzt und in einer Klinik des Landkreises stationär aufgenommen. Bei den Verletzungen handelt es sich um Knochenbrüche an der rechten Hand und massive Quetschtraumata am rechten Unterarm.

Der Fahrer des Jeep flüchtete nun ebenfalls zu Fuß in Richtung Harsleben. Durch den unverzüglichen Einsatz weitere Kräfte und Hinweisen aus der Bevölkerung konnten die beiden Täter kurze Zeit später festgenommen werden. Die Polizisten wurden außerdem von Beamten der Bundespolizei sowie einem Polizeihubschrauber des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt.

Es stellte sich heraus, dass der Fahrer des Fluchtfahrzeuges keine Fahrerlaubnis besitzt, das Fahrzeug keine Pflichtversicherung besaß, falsche amtliche Kennzeichen am Fahrzeug angebracht wurden und er Betäubungsmittel konsumiert hat.

Die Ermittlungen dauern momentan noch an.


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